HFC verliert Härtetest gegen Lok Leipzig – Umbruch in der Chefetage vollzogen

Mit einer 0:2-Niederlage gegen Lok Leipzig beendet der Hallesche FC seine Vorbereitung. Vier Neuzugänge, ein neuer Sportchef und eine lange Trainingswoche prägen die letzten Tage vor dem Auftakt in Greifswald.

Der Countdown läuft: Am kommenden Sonntag startet der Hallesche FC beim Greifswalder FC in die neue Regionalliga-Saison, zuvor steht dem Team von Trainer Robert Schröder noch eine komplette Trainingswoche bevor. Der letzte Formcheck vor dem Pflichtspielauftakt endete allerdings mit einem Rückschlag: Beim 1. FC Lok Leipzig, der zeitgleich sein Trainingslager im niedersächsischen Wesendorf abhielt, unterlag der HFC mit 0:2. Beide Gegentore fielen erst spät, nach einem Eckball und im Konter, in einer über weite Strecken ausgeglichenen und körperbetonten Partie. Ursprünglich war das Spiel über zweimal 60 Minuten angesetzt, wurde auf Wunsch der Leipziger aber verkürzt.

Es ist bereits die zweite Niederlage der Rot-Weißen binnen einer Woche. Bereits gegen Zweitligist Energie Cottbus hatte es zuvor ein 0:2 gegeben, überschattet von rassistischen Beleidigungen halleschen Anhangs gegen einen Cottbuser Spieler. Für Trainer Schröder trüben die jüngsten Ergebnisse eine ansonsten zufriedenstellende Vorbereitungszeit, in der intensiv und mit hoher Bereitschaft der Mannschaft trainiert worden sei. Zur Aufstellung gegen Lok äußerte er sich zurückhaltend, ließ aber erkennen, dass im Großen und Ganzen bereits jene Elf zum Einsatz kam, die auch in Greifswald beginnen soll – auf einigen Positionen sei der Kampf um einen Stammplatz allerdings noch offen.

Kaderseitig ist der HFC in den Sommer mit wenigen, aber gezielten Verstärkungen gegangen. Mit den Offensivkräften Soufian Benyamina und Stanley Ratifo, Torhüter Moritz Schulze und dem Flügelspieler Abdoul Karim Soumah kamen vier externe Neuzugänge dazu, ergänzt durch den Rückkehrer Emilio Stobbe – nach einem Leihjahr beim Oberligisten Halberstadt – und den U19-Aufsteiger Romeo Trinko, der einen Profivertrag unterschrieb. Der Umbruch im Kader blieb damit bewusst überschaubar, das Gerüst der vergangenen Saison bleibt weitgehend erhalten.

Nach dem spielfreien Wochenende richtet sich der Blick nun auf die letzten Vorbereitungstage. Im Zentrum stehen Detailarbeit und die Regeneration der Mannschaft, bevor es am Sonntag in Greifswald um Punkte geht.

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