Toter Mitarbeiter am Uniklinikum Halle: Polizei ermittelt

Ein rätselhafter Todesfall beschäftigt seit dem Wochenende die Polizei in Halle. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, wurde im Universitätsklinikum Halle ein Mitarbeiter leblos aufgefunden – und zwar im Funktionsgebäude 6, im Bereich U01 Forschung und Lehre. Der Mann soll nach MZ-Informationen in einer größeren Blutlache gelegen haben. Die Auffindesituation war offenbar zunächst nicht eindeutig, weshalb die Polizei die Ermittlungen aufnahm.

Am Montagmittag war die betroffene Station laut MZ weiterhin komplett abgesperrt und durch die Polizei versiegelt. Reviersprecher Thomas Müller bestätigte der Zeitung, dass ein Todesursachen-Ermittlungsverfahren läuft. Damit soll geklärt werden, was genau passiert ist – und ob eine fremde Person daran beteiligt war.

Nach MZ-Informationen aus Ermittlerkreisen wird derzeit aber auch eine andere Variante geprüft: ein natürlicher Tod. Denkbar sei, dass der Mitarbeiter kollabierte oder stürzte und sich dabei so schwer verletzte, dass die große Blutlache dadurch entstand. Eine abschließende Bewertung gibt es laut MZ noch nicht.

Das Universitätsklinikum Halle wollte sich auf Anfrage mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht zu dem Fall äußern.

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